15.01.2021

Schäumen, streichen und sägen

Wer in der Halle der Fassmer-Werft steht, in der gerade SK 42 liegt, sieht nicht viel von dem neuen Seenotrettungskreuzer für den Darß. Die neue NIS RANDERS hat sich hinter weißen Planen versteckt. Diese schützen den frisch aufgebrachten Lack vor Eisenstaub und Funkenflug von Schleif- oder Schweißarbeiten an benachbarten Schiffen. Hinter der „weißen Wand“ arbeiten die Schiffbauer außer an der richtigen Farbe auch an einer perfekten Isolierung, an trittfesten Bodenbelägen und an einer schützenden Lackierung für das Unterwasserschiff.

Maschinenbau in einer großen Halle

Sicher hinter Planen: Die Gerüstbauer haben SK 42 eingehaust, damit kein Eisenstaub und keine Funken von Schleif- oder Schweißarbeiten an benachbarten Schiffen den frischen Lack beschädigen.

SK 42 ist das sechste Schiff der völlig neu konstruierten 28-Meter-Klasse, die nach und nach die bewährte 27,5-Meter-Klasse ersetzt. Das Typschiff hatten die Seenotretter zu ihrem 150-jährigen Bestehen Ende Mai 2015 auf den Namen ERNST MEIER-HEDDE getauft und auf Amrum stationiert. Der Neubau ist für den Darß bestimmt. Er wird im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte die THEO FISCHER ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen.

Auch der neue Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS wird, wie die gesamte Arbeit der DGzRS, ausschließlich durch Spenden finanziert. Ohne jeglichen Cent Steuergelder arbeiten die Seenotretter frei von anderweitigen Interessen und vollkommen unabhängig. Wie auch Sie den Bau der neuen NIS RANDERS unterstützen können, finden Sie hier: nis-randers.de

AKTUELLE NEUIGKEITEN

Zur Seite: DGzRS begeht erfolgreich ihren Tag der Seenotretter

Rund 40.000 Menschen besuchten Seenotrettungskreuzer und Seenotrettungsboote, informierten sich beim „Open Ship“ aus erster Hand über die Arbeit der Seenotretter und kamen mit den Besatzungen ins Gespräch. Traditionell findet der Tag am letzten Sonntag im Juli statt.

Titelblatt des Wandkalenders „… wir kommen 2025“ mit dem Seenotrettungsboot SECRETARIUS in voller Fahrt. Zur Seite: Seenotretter im Großformat: Kalender „…wir kommen 2025“ erschienen

Der Hamburger Fotograf Peter Neumann (YPS/Yacht Photo Service) präsentiert auf eindrucksvollen Fotos die Arbeit der Seenotretter auf Nord- und Ostsee.

Teddy Rohde an Bord des ehemaligen Motorrettungsbootes WILHELMINE WIESE im historischen Rettungsschuppen der Seenotretter auf der DGzRS-Station Fedderwardersiel. Zur Seite: DGzRS verleiht Heinz-Wilhelm Rohde hohe Auszeichnung

Silberne Ehrennadel der Seenotretter für langjähriges Ehrenamt an Land

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See
Das Seenotretter-Logbuch

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